Die Einzigartigkeit der Yoni (Vulva)

Die Yoni* (Vulva) ist das Tor ins Leben dieser irdischen Welt, für fast jeden Menschen, von Kaiserschnitten einmal abgesehen. Dieser geheimnisvolle, sagenumwobene Teil des weiblichen Körpers, kehrt zurück in liebevolles und wertschätzendes Gewahrsein, was ihm viele hunderte Jahre lang versagt wurde.

Die Zeit, in der wir nicht mal Worte hatten, geschweige denn eine gefühlte Verbindung zum Wunder unseres Schoßraumes, geht jetzt vorbei. Immer mehr Frauen gingen und gehen durch tiefe Prozesse der Selbsterfahrung und Selbstermächtigung und eroberten und erobern sich damit auch den Zugang zu ihrem Schoßraum zurück, mit all der Liebe, Energie und Lebensfreude, die damit verbunden ist.

Den eigenen Körper ganz bewohnen, ganz annehmen, zutiefst erkennen und wertschätzen, ganz besonders die Yoni und die inneren weiblichen Organe wie Gebärmutter und Eierstöcke - das ist der Schlüssel, für die Rückkehr des weiblichen Prinzips in unsere Welt.

 

Es geht darum, die Schönheit, die Göttlichkeit darin zu erkennen, zu erfahren und zu spüren wie lebendig, wie hoch intelligent und wunderbar unsere Körper geschaffen sind und sich auszudrücken wissen.

Wenn wir still werden und nach innen lauschen unser Fühlen ausdehnen, bis in die Tiefen unseres Schoßraumes, bis in den letzten Winkel unserer Yoni, dann werden wir überrascht und überwältigt sein, von dieser weiblichen Welt, von der wir vorher so wenig erahnten.

 

Eine Frau, die ihren Schossraum bewusst entdeckt, heilt dabei nicht nur sich selbst, sondern auch einen großen Teil des kollektiven weiblichen Traumas.

Damit verändert sich das ganze Leben, Selbstzweifel und Unsicherheiten verschwinden, Energie wird freigesetzt und steht im Alltag zur Verfügung. Sexuelles Verhalten, sowie Bedürfnisse verändern sich - weg von Abhängigkeiten und unbewussten Spielchen, weg von Sex MACHEN, hin zu GESCHEHEN lassen, im Vertrauen auf den eigenen Körper und seine Fähigkeiten. Wir gehen aus dem Weg und schauen unseren Körpern beim Lieben zu und stellen fest, dass wir das niemals hätten so MACHEN können. Damit hat ein Prozess begonnen, der immer tiefer zum wahren selbst führt, dazu, dass alle Antworten auf Fragen im Inneren gefunden werden und nicht mehr im Außen gesucht.

 

Die Yoni, ist auch das zweite Gesicht der Frau. Sie ist unglaublich flexibel in Form und Farbe, sie verändert ihr Aussehen, entsprechend dem emotionalen und körperlichen Befinden der Frau. Leider wissen die meisten Frauen gar nicht, was für eine Verwandlungskünstlerin, was für eine einzigartige und wunderbare Yoni sie haben.

In meinem Buch "Das Tor ins Leben" habe ich über 70 Yonis von Frauen zwischen 18 und 70 Jahren fotografiert - um die Vielfalt und die Ausdrucksstärke zu zeigen. Um Frauen die Möglichkeit zu geben, zu sehen wie Frauen (Yonis) aussehen. Ein Buch von Frauen - für Frauen, das schon bei Vielen den Einstieg in den ganz persönlichen Prozess ermöglicht hat.

http://www.lebensgut-verlag.de

 

*Yoni bedeutet "Vulva", das Wort kommt aus dem Sanskrit (Indien) und wird hauptsächlich in tantrischen Zusammenhängen benutzt. In der westlichen Welt wird das Wort "Vagina" oft statt "Vulva" benutzt. "Vagina" meint lediglich die "Scheide", den Scheidenkanal - reduziert also das weibliche Genital und kaum jemandem ist das bewusst. "Vulva" ist das Wort, für das gesamte weibliche Genital, die Klitoris, die inneren und äußeren Schamlippen, den Blasenausgang und die Scheide inbegriffen.

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Kommentare: 2
  • #1

    Geraldine Alter (Samstag, 18 April 2015 13:36)

    Frauen, Töchter der Erde
    In der heutigen Zeit kennen wir alle das gigantische Netz des Internets. Können wir uns also ein Netz, genauso weit, noch weiter, von den Frauen gewoben vorstellen, die ihre Emanationen und ihre innere Arbeit einem gleichen Projekt widmen: das Formen einer Neuen Erde?
    Wenn es ein Thema gibt das mit der Arbeit der Frau zusammen hängt, das mir am Herzen liegt, so ist es das der Schwesternschaft. Ich beobachte seit Jahrzehnten wie dies Thema Herausforderungen, Rückschläge, kleine und grosse Siege im Alltag den Frauen bringt. Gerade und wegen diesen Beobachtungen, setze ich fort an dieses Netzt der Schwesternschaft, in Grossbuchstaben geschrieben, an diesen grossen planetarischen Frauenkreis, an das kollektive weibliche Bewusstsein wo jede Frau sich durch jede Frau wiedererkennt zu ernähren, zu hoffen, zu lieben, zu glauben. Jeden Tag verbinde ich mich mit dieser heiligen, weiblichen Entität und ich gebe von meiner Zeit, von meiner Aufmerksamkeit, von meinen Gebeten an die Erschaffung von diesem formenden und lebendigen Netz.
    Ich weiss in meinem Schoss und in meinem Herz, dass wir zusammen stark sind. Die Frau hat eine Macht: sie hält die Welt in ihrem Schoss. In ihrer Höhle kommen, das Leben, der Tod, die Zyklen, die Stürme, die Erdbeben, die Vulkanausbrüche, die Überschwemmungen, die Dürre, der Hunger, die Ernten zusammen und machen ein Echo an der Sprache von Mutter Erde.
    Gleichfalls weiss die Frau so gut das Elend wie die Fülle. Sie ist ein Schimmern, ein Aspekt, ein Spiegel des Gesundheitszustandes oder der Krankheit unseres Planeten.
    Sie ist rund die Frau, sie ist magnetisch, ernährerin, formerin. Sie hat Emanationen die anziehen, verführen, weben, umhüllen, formen. Sie hat die Kapazität die nötigen Elemente zusammen zu fügen, um ein Kind in ihrem Uterus zu formen. Also, gleichfalls, hat sie die Macht um die nötigen Partikel zusammen zufügen und an der Formation dieser so erwarteten Neuen Erde teilzunehmen. Hirngespinst werdet ihr mir sagen! Und warum?
    Wenn man die Frau fragt was würde für sie „die Neue Frau“ sein, würde sie antworten: die, die ihre Souveränität wieder findet. So wird auch die Neue Erde sein: Souverän in ihrem Reich. Dieses legitime Recht wurde ihr durch unsere Verbrauchsgesellschaft, durch die Modernisierung, durch die Macht des Geldes und den weltweiten Egoismus den sich die letzten Jahrhunderte vergrössert hat, gestohlen. Die Materie ist kein Abglanz des Himmels mehr, sie ist nicht mehr vom Geist besucht, da die beiden Lebensprinzipien, zum Ziel der Unterjochung der Menschheit getrennt wurden, zum Ziel ihr glauben zu machen, dass die Materie, die Erde, die Frau nur Verbrauchsgegenstände, zum brauchen und zum wegwerfen seien! So hat auch die Menschheit vergessen, dass es durch die Materie ist dass der Geist die Erde besucht.
    Fortsetzung im nächsten Kommentar

  • #2

    Geraldine Alter (Samstag, 18 April 2015 13:37)

    Fortsetzung...
    Es gibt kein Zurück, die Erde stirbt vor sich hin und wir können nicht, ihr ein Leben wiedergeben. Wir müssen vorwärts gehen um die Neue Souveräne Erde zu formen. Alles liegt in den Händen der weiblichen Macht. Die souveränen Frauen haben in sich die heilige Weiblichkeit und Männlichkeit rehabilitiert. Sie weihen ein und erinnern daran die Männer, dass diese beiden Prinzipien auch in ihnen zu finden sind. Sie vereinen sich und malen mit ihrer Vorstellungskraft die Neue Erde: eine aufblühende, blumige, farbige Natur und das Vogelgezwitscher, an Stelle von Erdölgraben; das Lachen der Kinder und das Singen der Souveränen, an Stelle der Schreie des Krieges; die Arbeit und die glückliche Anwesenheit der Männer neben den Frauen, an Stelle dass sie sich selber zerstören in dem sie immer mehr Filialen herstellen; ein generöser Obstgarten wo die ganze Menschheit sich ernähren kommt, an Stelle von Schlachthäusern und von der Verzweiflung des Tierreiches; eine Synarchy Regierung wo jedes Wesen seinen Platz findet, an Stelle einer Politik wo der Reichste den Armen zerdrückt und aushungert; eine Mutter Erde wo die Liebe regiert…
    Die Frauen haben die Möglichkeit, die Aufgabe, sich untereinander zu verbinden und die Macht ihrer Emanationen zu benutzen, um zusammen die Idee einer Neuen Erde zu ernähren. Dies beinhaltet die Ausübung der Schwesternschaft und die Abstossung des Konkurrenzkampfs. Dies erfordert die Hierarchie der Arbeit im Grossen planetarischen Frauenkreis anzuerkennen und die Ahninnen-Schwestern, die Lehrerinnen die auf unserem Weg gestellt sind zu honorieren. Das bedeutet, etwas zum geben haben. Das heisst, eine Mutter zu werden die ohne Bedingung Pflegen gibt.
    Sein Bestes tun ist nicht genug! Das aller Beste von sich selbst geben ist erwünscht, ist verlangt! Die Liebe hat keine Grenzen. Das Vertrauen-Glauben wirft die Hindernisse um. Die Hoffnung ist eine unerschöpfliche Quelle. Die Schwesternschaft beinhaltet in sich diese Arbeitsqualitäten. Wenn die Frauen akzeptieren sich zu engagieren, alles ist möglich. Ja, eine Verpflichtung, ein Vertrag: Schwestern sein, die Einen für die Anderen; uns an den Händen halten; Souveräninnen in unserem Reich sein; in der Mitte des Kreises die Idee einer schönen, respektierten, geliebten, verwöhnten Erde platzieren und an ihren Seiten die Idee einer brüderlichen, schwesterlichen, „menschlichen“ Menschheit; unsere Emanationen zu dieser werdenden Erde anblasen; einsehen wie Sie Form annimmt und uns zusammen darüber erfreuen…
    Ich habe Vertrauen in diese Schwesternschaft hier! Sie ist anspruchsvoll, rechtschaffen, treu. Sie zählt nicht an der Hand ab wie viele Freundinnen sie hat! Sie weiss dass in der Welt, im Universum unzählige, unbekannte Schwestern leben die dem gleichen Weg folgen und ihr Alltag dem Formen und dem Geburt dieser Neuen Erde widmen.
    So webt sich das Netz und wächst, wächst, wächst.
    An euch meine bedingungslosen Schwestern, sage ich DANKE. Mögen wir uns eines Tages bis in der materieller Ebene der Mutter Erde begegnen.
    Es ist Zeit, Zeit wie noch nie, unsere Blicke, unsere Emanationen, unsere Mächte zu einem gleichen Ziel auszurichten. Unser schöner blauer Planet hat ihre Farbe verloren. Sie ist jeden Tag missachtet, geplündert, vergewaltigt. Könnt ihr es nicht spüren, hört ihr nicht die Dringlichkeit in euren eigenen Schössen, Frauen, ihr die ihre geliebten Töchter sind?
    Eine Mutter gibt alles und eines Tages stirbt sie ohne Bedauern, ohne „hätte ich doch“. Sie lächelt und entzieht sich Fülle zu der Fülle, Schönheit zu der Schönheit, Liebe zu der Liebe. Sie verlässt die physische Ebene und kehrt in die subtilen Ebenen zurück. Die Kinder die sie liebte halten ihr die Hand, vielleicht.
    Desgleichen, unsere Mutter, die Erde folgt ihrem Weg. Werden wir anwesend sein um ihr zu danken, um ihr die Hand zu halten damit wir mit ihr dem Weg zu ihrer Umwandlung zu einer Neuen Erde fortsetzen?
    Legend Keeper Géraldine