Montag 19.10. - Samstag 31.10.2009
mit Grit Scholz in Leipzig im "White Chocolate"
Gottschedstrasse 1

Hier können Sie in angenehmer Ambiente einige Bilder aus dem Buch "Das Tor ins Leben" im A1-Format bewundern. Parallel wird eine Diashow mit Musik gezeigt, in welcher alle Bilder des gesamten Buches zu sehen sind.

Im Rahmen der Ausstellung gibt es ein buntes Veranstaltungsprogramm, mit Vorträgen, Gesprächen und einer Podiumsdisskusion zum Thema "Yoni" (Vulva) und Weiblichkeit.
Das große TABU-Thema wird in seiner Vielfalt auf verschiedenen Ebenen betrachtet und diskutiert. (die Vulva in unserer Kultur und Gesellschaft, gesundheitliche Aspekte, psychologische Zusammenhänge, Schönheitswahn und Intim-OPs, Inspirationen für eine neue respektvolle Sicht- und Fühlweise)

Zusätzlich können Sie Bilder der Künstlerinnen Cora Schwindt und Rieke Schmieder bewundern, die sich auf kreative und individuelle Weise mit dem  "Schossraum" auseinander gesetzt haben.

Das "White Chocolate" hat täglich ab 18 Uhr geöffnet (open end), die Besichtigung der Ausstellung ist frei. Der Eintritt von 5 Euro (3,50 Euro ermäßigt) gilt nur für die Abendveranstaltungen (siehe Programm) von 19.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr - danach ist wieder freie Besichtung möglich.

Die Organisation der Ausstellung, sowie die PR-Arbeit wird unterstützt durch die TNC Production GmbH.

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Dienstag, 20.10.2009, 19:30 Uhr

Beatrice Popko und Maya Weingart

„Weiber Da Sein“

Beatrice Popko und Maya Weingart aus der Leipziger Massagepraxis „Atelier Kunstgriff“ stellen Ihnen an diesem Abend einige interessante Aspekte ihres Wissens und ihrer Kenntnisse rund um das Thema weiblicher Schossraum vor. Sie bekommen einen Teil der Frauen-Schossraum-Massage (mit Kleidung) live vorgeführt und haben die einzigartige Möglichkeit, bei Interesse, diese selbst praktisch und achtsam zu erproben. Somit erhalten Besucherinnen und Besucher einen tieferen Einblick in diese Form der sinnlich-bewussten Frauenarbeit.
Die beiden Frauen werden von Ihren persönlichen Erfahrungen berichten und es wird die Möglichkeit zum Publikumsgespräch geben. Besonders angesprochen sind Frauen, die ihre eigene Weiblichkeit tiefer und bewusster wahrnehmen möchten.

Beatrice Popko, Jhg. 70, arbeitet seit 1998 mit unterschiedlichen Massagen, vor allem mit der Tantra Ritual Massage, Leiterin v. Atelier Kunstgriff in Leipzig, Mutter eines Sohnes

Maya Weingart, Jhg 66, Schneider-Künstlerin und Körperarbeiterin, arbeitet seit 12 Jahren mit tantrischen Massagen, Yonimassagen und liebt es Frauenräume zu schaffen.

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Mittwoch, 21.10.2009, 19:30 Uhr

Grit Scholz

...erzählt über die Entstehung des Buches „Das Tor ins Leben“

In Ihrem Vortrag erzählt Grit Scholz, wie ihr Buch „Das Tor ins Leben“ entstanden ist und es wird spürbar, was hinter diesem Tabu-Thema „Yoni“ (Vulva) alles verborgen liegt. Hier werden politische und kulturelle, religiöse und spirituelle Zusammenhänge deutlich und bilden ein breites Feld für kontroverse Diskussionen auf verschiedenen Ebenen, zu denen die Besucher herzlich eingeladen sind.

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Freitag, 23.10.2009, 19:30 Uhr

Dr. med. Silke Witt und Annette Bredemeyer aus Berlin

Die Fachärztin für Psychosomatische Medizin, Dr. med. Silke Witt, und Diplompsychologin und Psychotherapeutin Annette Bredemeyer werden von Ihren Erfahrungen und ihrer Arbeit mit Frauen "Weibsein-Leibsein" berichten.

"Wir beschäftigen uns seit mehreren Jahren in unserer Tätigkeit als Psychotherapeutinnen mit dem Thema weibliche Sexualität, Sinnlichkeit und Körperlichkeit. Oft werden Tabus und unterdrückte Gefühle im Körper spürbar, die aufgelöst werden können. Unter anderem löst das bewusste wertschätzende Anschauen der eigenen Vulva und anderer Vulven tiefgreifende Heilungsprozesse bei Frauen aus. Von dieser Arbeit erzählen wir am heutigen Abend."
www.yoniversiteat.de

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Samstag 24.10.09, 19:30 Uhr

Tatjana Bach

“Der Schossraumprozess" und der persönliche Weg von Tatjana Bach

In ihrem Vortrag erzählt Tatjana Bach von dem „Schossraum-Prozess“, den immer mehr Frauen heutzutage für sich suchen und durchlaufen wollen: als eine Art Initiation in ein neues weibliches Sein und Bewusstsein. Sie beschreibt ihren eigenen Selbstheilungsweg als Frau, der letztendlich zur Entwicklung der Schossraum-Massage und ihrer heutigen Tätigkeit als Coach und Seminarleiterin führte.


Tatjana Bach, Jhrg. 65, Sexualpädagogin (ISP) lebt bei Göttingen, arbeitet als Beraterin und Gruppenleiterin im Themenbereich Schossraumarbeit (auch Yonimassagen) in eigener Praxis. Seit über zwei Jahren bietet Tatjana Bach gemeinsam mit Mayonah Roza A. Bliss Frauenjahrestrainings an.  

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Sonntag 25.10.2009, 19:30 Uhr

Nhanga Grunow

„Das zweite Gesicht der Frau“

In diesem Vortrag geht es um die Anatomie der Yoni (Wort aus dem Sanskrit für weibliche Genitalien) und ihre vielen verschiedenen Gesichter.
Sie erfahren etwas über die verschiedenen Yoni-Typen aus den indianischen Lehren.
Die Klitoris sieht ganz anders aus, als Sie bisher vielleicht dachten. Und der sagenumwobenen G-Punkt wird erklärt und damit erlebbar gemacht.
Last but not least erfahren Sie, was die Yoni-Massage ist, wozu sie dienen kann in ihrer unterschiedlichen Form, und wie sie wirken kann.
Dieser Vortrag ist offen für Frauen und Männer.


Nhanga Ch. Grunow beschäftigt sich seid über 20 Jahren mit dem Thema der Intim-Massage und der damit verbundenen heilenden Wirkung.

Tantra Massage lernen mit Nhanga

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Montag, 26.10.2009, 19:30 Uhr

INAQIAWA

„Die Rückkehr des Weiblichen Prinzips“

Inaqiawa, Autorin des Buches "Die Rückkehr des Weiblichen Prinzips" welches Ende des Jahres im Lebensgut-Verlag erscheint, spricht über diese stille Sehnsucht der Menschheit. Hier geht es um die Bedeutung des Weiblichen Prinzips in unserer gesellschaftlichen Situation. Sie zeigt auf, wie Weibliches und Männliches Prinzip gemeinsam und ergänzend eine Sehnsucht der Menschheit nach einer Welt in Frieden, Liebe und Verbundenheit erfüllen können. 
Dabei geht es nicht in erster Linie um Frauen oder Männer, um richtig oder falsch, sondern um die von der Natur vorgesehenen Prinzipien, Eigenschaften und Aufgaben, die wir alle erfüllen müssen, wenn wir unseren Planeten weiterhin bewohnen wollen, ohne ihn zu zerstören.
Das Thema enthält viele offene Fragen und es ist Inaqiawa ein Herzenswunsch, im Anschluss an den Vortrag im gemeinsamen Dialog mit den Zuhörern nach Antworten zu suchen.


INAQIAWA 
Jahrgang 1954
lebt in Otterstedt bei Bremen, arbeitet als Autorin und Schamanische Heilerin. Sie hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, der Rückkehr des Weiblichen Prinzips in unserer Gesellschaft Raum und Bewusstheit zu geben.

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Donnerstag, 29.10.2009, 19:30 Uhr

Sabine Sundermeyer

„Mädchen und Sexualität – vom respektvollen Umgang mit dem eigenen Körper“

Die sexualpädagogische Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen versucht zwei zentrale Aspekte zu verbinden: sie will einerseits Prävention leisten, Schutz geben, Heilung bewirken, andererseits zur Erkundung der schillernden und kraftvollen Potentiale von Lust und Liebe ermuntern. Was wäre, wenn uns das gelänge: die Vermittlung von Neugier, sexuellem Selbst-Bewusstsein, Selbst-Liebe, Entwicklungsmöglichkeiten, Vielfalt und Akzeptanz....???


Sabine Sundermeyer, Jahrg. 64, lebt in Hannover, arbeitet als Referentin/Dozentin/Lehrbeauftragte zu Genderpädagogik und -politik, Interkulturellem Lernen und Diversity, Mutter einer Tochter

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Marion Pelny, Moderartion
Marion Pelny, Moderartion

Freitag, 30.10.2009, 19:30 Uhr

Podiumsdiskussion

„Unversehrtheit versus Schönheitschirurgie - 
die Konjunktur des weiblichen Genitals“

Grit Scholz (Autorin von „Das Tor ins Leben“), Mithu Sanyal (Autorin von „Vulva“ aus kulturwissenschaftlicher Sicht), Michaela Riedl (Autorin von „Yonimassage“), Dr. Christof Schinlder (Gynäkologe), Sabine Sundermeyer (Genderpädagogik), Dr. Marvan Nuwayhid (Gynäkologe u. Schönheitschirurg) 

Unter dem Schlagwort „Designer-Vagina“ hat die chirurgische „Verschönerung“ der weiblichen Genitalien ein beachtliches Medienecho gefunden und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Die Normierung der Vulva ist in vollem Gange. Ist das nicht auch Beschneidung? Wissen Frauen eigentlich, wie unglaublich einzigartig und vielfältig Vulvas aussehen? Wer gibt eigentlich die genitalen Schönheitsideale vor, und warum? Was macht das mit uns Frauen? Was treibt Frauen dazu, ihre Schamlippen beschneiden zu lassen? Haben wir die Achtung vor dem Wunder "Leben" verloren? Viele Fragen, die wir gemeinsam diskutieren möchten, die sicherlich auch zu kontroversen Gesprächen führen, woran auch die Besucher und Besucherinnen sich aktiv beteiligen können.

 

Marion Pelny, Diplom-Philosophin, Sozialpädagogin, Autorin und Mutter von drei Töchtern